Ein Tag aus der Sicht von Thomas

7:00 Uhr • The struggle is real

Ich werde liebevoll von Bixby mit dem heutigen Wetter geweckt. Zumindest versucht sie es. Als notorischer Langschläfer kann es auch mal vorkommen, dass ich ohne Reaktion liegen bleibe. Meistens werde ich jedoch erfolgreich geweckt. Danach Wecker aus, TV an und gleich mal die tägliche Dosis Internet abholen. Nachdem ich dann genug davon habe und mich endlich aus dem Bett befreien kann, geht's auch schon gleich in die Dusche und nach intensiver Bartpflege zum Anziehen und raus in die Kälte zu meinem Auto. Voller Motivation stecke ich den Schlüssel in den Slot und drücke den Start-Engine Knopf: Jetzt fahre ich endlich in die Arbeit. Mittlerweile ist es übrigens 8:15 Uhr.

8:30 Uhr • Letzte Vorbereitungen

Am Parkplatz angekommen geht's gleich zu Fuß Richtung Agentur. Der kleine morgendliche Spaziergang ist eigentlich ganz angenehm. Im Büro angekommen lade ich mein Zeug an meinem Schreibtisch ab und gehe auf direktem Wege zur Kaffeemaschine. Mit der Kaffeetasse in Übergröße von zu Hause gibt's quasi gleich zwei Tassen auf einmal. Für einen Morgenmuffel wie mich ist das doch recht wichtig. Ach ja und Musik. Kaffee und Musik.

Wieder am Platz angekommen starte ich das MacBook, logge mich ein, starte die Musik und checke meine Mails, Slack und offene Tickets. Dann gehts auch schon mit der Bearbeitung meiner aktuellen Projekte los. Über mein aktuelles Projekt darf ich ehrlich gesagt gar nicht so viel erzählen. Wie bei vielen Projekten gibt es auch bei diesem einen NDA also eine Geheimhaltungserklärung, deshalb schnell weiter im Text.

12:00 Uhr • The struggle is real die Zweite

Mittag. Essen. Aber was? Jeden Tag eine schwere Entscheidung bei der Auswahl in Cham. Heute ist der Foodtruck nicht da, das macht's aber nicht leichter. Ganz im Gegenteil - die Wahl fällt dann auf Metzger. Mit Gulasch, Nudeln und der Feststellung, dass das eine gute Entscheidung war, gehe ich zurück zur Agentur, wo wir  alle gemeinsam essen. Dann noch ein bisschen auf der Couch chillen und zum Ende der Pause den mittlerweile dritten Kaffee holen.

13:00 Uhr • Weiter im Text

Eigentlich nicht weiter, sondern viel mehr mit einem anfangen. Genauer gesagt mit einer Dokumentation zu einem Projekt, dass meine Kollegen gerade programmieren. In der Dokumentation halte ich die genauen Funktionsweisen der Software fest und schaffe somit eine fundierte Basis vor Auslieferung der Software.

Nachdem diese fertig war hatte ich noch etwas Zeit, also habe ich mich ein bisschen in Sachen Coding weitergebildet. Mehr Wissen kann ja eigentlich nie schaden.

17:45 Uhr • Feierabend, Hobbyzeit

Der Frühling ist schon voll da, deshalb geht's erst mal zum Auto waschen, denn das Salz muss auf jeden Fall runter vom BMW. Beim Putzen steigt immer wieder die Vorfreude auf das nächste Autotreffen in der kommenden Saison. Hobby Nummer 1 abgearbeitet, also ab nach Hause! Gitarrenequipment zusammenpacken und schon breche ich direkt in die Bandprobe auf. Anderthalb bis drei Stunden Blues-Rock später geht's dann wieder nach Hause, wo auch schon mein Bett und der TV auf mich warten.