Florian Werner telefoniert mit einem Kunden und spricht über das Konzept der Homepage

Ratgeber für den Relaunch einer Website

・verfasst von Florian Werner


Sie kennen das Gefühl als Webseitenbetreiber sicherlich. Gerade, wenn Sie schon einige Jahre im Geschäft sind. Es fühlt sich wie gestern an, als Sie Ihre aktuelle Website veröffentlicht haben, doch - oh Schreck - das ist schon wieder einige Jahre her und es wird Zeit für einen Relaunch. Übrigens ist der Begriff “Relaunch” oft wirklich infrage zu stellen. Schließlich verändert sich das Web und gleichzeitig Ihr Unternehmen in der Zeit zwischen zwei Websites oft so sehr, dass man guten Gewissens von einer Neuerstellung sprechen kann. War bei Ihrer alten Website das Thema Nachhaltigkeit, Karriere und Werte eher nebensächlich, so rücken diese Themen bei einem Relaunch im Jahr 2020 wahrscheinlich wesentlich mehr in den Fokus.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Themen in diesem Beitrag:

Doch starten wir ganz von vorne, denn in diesem Blog-Beitrag wollen wir uns damit beschäftigen, was Sie als Webseitenbetreiber bei der Neuerstellung, dem sogenannten Relaunch, einer Website beachten sollten.

Mitarbeiterin der Werbeagentur dreibein liest eine Broschüre
Um einen Relaunch zu planen, sollte eine Stoffsammlung gemacht werden von allen Inhalten, die für den Kunden relevant sind

Überprüfen Sie Ihre Zielgruppe bzw. deren Definition

Der Anfang einer schlechten Website und eines schlecht geplanten Relaunches ist oft eine unüberlegte Zielgruppe. Jedem soll sie gefallen und jeder soll angesprochen werden? Wir machen’s kurz: Das geht nicht. Überlegen Sie genau, an welche Zielgruppe sich Ihr Unternehmen richtet. Im Idealfall erstellen Sie sogar Repräsentanten dieser Zielgruppe, die sogenannten Personas. Mit deren Hilfe richten Sie die Website und deren Inhalte genau auf die Anforderungen der Personas aus.


Dazu können Sie sich beispielsweise diese Fragen stellen:

  • Surft meine Zielgruppe eher mobil oder am Desktop?
  • Wo trifft meine Zielgruppe die Kaufentscheidung?
  • Welche Informationen sind für meine Zielgruppe relevant?
  • Welche Faktoren entscheiden über einen Kauf bzw. eine Anfrage meiner Zielgruppe?
  • Auf welchen anderen Seiten fühlt sich meine Zielgruppe wohl?
  • Was ist meiner Zielgruppe wichtig?

Durch die klare Definition einer Zielgruppe werden übrigens auch ganz automatisch Ihre Texte besser. Schließlich müssen diese nicht mehr jedem gefallen, sondern nur noch der Personengruppe, der Sie auch gefallen sollen. Die Texte Ihrer Website werden nach dem Relaunch wesentlich passgenauer. Allgemeine Floskeln werden vermieden. Als würden Sie einen Text für ein ganz persönliches Kundengespräch unter vier Augen tippen, anstatt einer Rede auf dem Stadtplatz.

Plakat an der Wand der Werbeagentur dreibein
Besprechen Sie im Team, was sich die einzelnen Abteilungen vom Relaunch der Website wünschen

Definieren Sie eine sinnvolle Struktur der Website

Wie soll sich ein Kunde auf Ihrer Website auskennen, wenn Sie als Webseitenbetreiber es schon selbst nicht tun? Eine Website sollte übersichtlich sein. Die Menüpunkte sollten "sprechend" sein und auf den ersten Blick verraten, was sich dahinter verbirgt. Eine gute Struktur für eine Website zu erstellen ist dabei keine einfache Aufgabe.

Mitarbeiter arbeitet an einem Konzept
Erstellen Sie eine klare Menüstruktur für Ihre Website

Machen Sie eine Stoffsammlung für den Relaunch

Wir empfehlen am Anfang eines Relaunch-Projekts immer eine Stoffsammlung zu machen. Schreiben Sie jeden Menüpunkt, den Sie Ihren Kunden präsentieren wollen, auf ein Post-it und kleben Sie diese an eine wirklich große Wand. Sie werden erstaunt sein, wie viele Post-its hier schnell kleben. Sobald Sie alle Punkte aufgeschrieben haben, beginnen Sie, diese zu gruppieren, und schaffen Sie Obergruppen. Planen Sie aber bitte auch ein, dass es im Web keine Gruppierungen geben sollte, auch auf diese Gruppe kann man nämlich klicken und dahinter sollte natürlich auch wertvoller Inhalt liegen. Eine klassische Sortierung sieht z.B. so aus:

  • Unternehmen
    • Geschichte
    • Team
      • Vertrieb
      • Service
      • Fertigung
      • Geschäftsführung
    • Karriere
    • Vision
    • Werte

Vergessen Sie nun nicht, dass auch der Menüpunkt "Unternehmen" anklickbar ist. Hier sollte im Idealfall eine kurze Zusammenfassung aller Untermenüpunkte auf den Nutzer warten. Natürlich sollten diese auch hier verlinkt sein. So bieten Sie Ihrem Kunden eine tolle Nutzererfahrung, da er mit der Maus nicht mehr zum Menü navigieren muss, sondern direkt aus dem Text heraus auf diesen Untermenüpunkt klicken kann. Eine Navigationsstruktur ist immer intuitiv und bietet mit zahlreichen internen Verlinkungen innerhalb der Texte immer weitere Informationen an.

Denken Sie auch bei der Struktur immer an Ihre Zielgruppe

Bedenken Sie aber auch bei der Struktur Ihre Zielgruppe. Der Menüpunkt "Karriere" ergibt für Sie wahrscheinlich Sinn an dieser Stelle. Klar, schließlich wissen Sie ja auch, dass Ihre Personal- bzw. Recruiting Abteilung ein Teilbereich Ihres Unternehmens ist. Ihre Zielgruppe schreibt aber diesem Inhalt evtl. einen viel höheren Stellenwert zu und sucht diesen Menüpunkt direkt im Hauptmenü.

Der große Vorteil an der Struktur ist, dass diese sehr einfach getestet werden kann. Bringen Sie Ihre erarbeitete Inhaltsstruktur in eine digitale Form z.B. als Excel Dokument und senden Sie diese an genau die, die davon begeistert sein sollen, wie etwa Ihre Kunden. Natürlich nicht an alle, aber einige wenige ausgewählte Kunden dürfen gerne kontaktiert werden. Dadurch erhalten Sie nicht nur sehr schnelles Feedback über Ihre Arbeit, sondern positionieren sich natürlich auch wieder gegenüber dieser Kunden als Feedback-orientiertes Unternehmen, das viel auf die Meinung seiner Kunden gibt.

Steht die Struktur Ihrer Website für den Relaunch, geht es im nächsten Schritt darum, auch schon die Inhalte zu überlegen, die auf den jeweiligen Untermenüpunkten veröffentlicht werden sollen. Diese müssen am Anfang noch nicht perfekt erarbeitet sein, aber einige Stichpunkte zu jedem Menüpunkt sind später von großem Vorteil.

Struktur alleine erstellen oder mit einer Agentur?

Die Frage, ob Sie als Webseitenbetreiber die Struktur Ihrer neuen Website alleine erstellen sollten oder mit Ihrer Agentur, ist übrigens nicht eindeutig zu beantworten. Es hängt offen gesagt nicht unwesentlich von den Ressourcen ab, die Sie zur Verfügung haben. Auch das Budget spielt eine große Rolle. In einer guten Struktur steckt viel Arbeit. Eine Agentur bzw. im Idealfall eine Internetagentur greift immer auf einen hohen Erfahrungsschatz zurück, da diese im Regelfall schon Dutzende Inhaltsstrukturen vorher erstellt hat und auch zahlreiche Erfahrungswerte von anderen Kunden und Branchen hat, und daher schnell weiß, was funktioniert und was nicht. Gerade auch im Wording, also den Begriffen in der Struktur, hat eine Agentur oft die Erfahrung, welche Begrifflichkeiten für die Zielgruppe perfekt sind. Dazu gehört oft auch viel Fachwissen zur Zielgruppenspezifikation, den Kommunikationswissenschaften und der Linguistik.

Der beste Fall ist aber immer die gemeinsame Erstellung der Struktur. Ob dies in Form eines Workshops stattfindet oder über ein getrenntes Arbeiten und anschließendes Zusammenführen, kommt auf den Einzelfall an. Aber egal, welche Form der Zusammenarbeit Sie wählen, der Vorteil liegt auf der Hand. Kommunikatives Fachwissen trifft auf Ihr branchenspezifisches Fachwissen. Die Kombination sorgt für eine perfekte Struktur, die sowohl die Anforderungen an die Inhalte durch Ihre Kunden repräsentiert, als auch alle werblichen und kommunikativen Voraussetzungen erfüllt, um einen Nutzer zu einer langen Verweilzeit zu bringen und seine Fragen intuitiv zu beantworten.

Mitarbeiter der Werbeagentur dreibein erstellen ein Designkonzept
Was trocken klingt, kann großen Spaß machen. Bei der Erstellung eines Struktur-Konzepts sieht man oft ganz neue Seiten eines Unternehmens

Setzen Sie Ziele für die Neuerstellung Ihrer Website

Ich persönlich bin leidenschaftlicher Läufer. Meine Lieblingsdistanz ist die des Marathons. Für mich ist hier nicht "der Weg das Ziel", sondern tatsächlich "das Ziel das Ziel". Doch eines kann ich Ihnen versichern: Wenn mir jemand sagen würde, ich soll so weit laufen, wie ich kann, würde ich wahrscheinlich nicht im Ansatz auf 42 km kommen. Hätte ich dazu noch keinen Trainingsplan, wäre wahrscheinlich schon bei der Hälfte Schluss. Warum schaffen es doch viele Tausend Menschen bei den großen Marathons in Ziel? Weil sie genau das haben - ein Ziel. Ein Ziel, das in diesem Fall 42,195 km heißt. Dieses Ziel sorgt nicht nur für Motivation, sondern es sorgt auch für ein durchdachtes und strukturiertes Training. Sie bereiten sich mental darauf vor und auch die technische Ausstattung wählen sie immer passend zu diesem.

Was hat das mit Ihrer neuen Firmenwebseite zu tun? Mehr als Sie denken, denn eine Website ohne Ziel ist zum Scheitern verurteilt. Klar sieht diese vielleicht toll aus. Vielleicht hat sie auch großartige Texte und tolle Bilder. Doch auf welches Ziel zahlen diese ein? Was bringen tolle Texte, wenn Ihre Zielgruppe lieber Videos ansieht? Was bringen Anfahrtsskizzen, wenn Sie Kunden nur bei Vor-Ort-Terminen besuchen? Was bringt ein Webshop, wenn Ihre Preise gar nicht konkurrenzfähig sind? Eine gute Website hat immer konkrete und klar formulierte Ziele. Diese können beispielsweise so aussehen:

  • 20 % mehr Anfragen pro Monat als die vorherige Website nach 6 Monaten
  • Steigerung des Google Rankings für 6 klar definierte Fokus-Keywords
  • Ladezeit von unter 2,5 Sekunden
  • Mindestens 95 Punkte im Google Page Speed Test
  • Steigerung der wiederkehrenden Nutzer um 30 % bis 6 Monate nach dem Onlinegang

Diese Ziele sind strategischer Natur und sollten nicht nur im Marketing, sondern mit der Geschäftsleitung festgelegt werden. Die Ziele können nämlich auch außerhalb der "Sichtweite" des Marketings liegen. So könnte eine strategische Entscheidung sein, mehr Bewerber anzusprechen oder völlig neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen. Wichtig ist aber immer eins: Die Ziele sollten klar definiert sein. "Ich möchte mehr Besucher auf meiner neuen Unternehmenswebsite" - das ist ein tolles Ziel, aber klar definiert ist anders. Und ganz offen gesagt, wäre dies nicht schwer zu realisieren. Mehr Besucher auf eine Website zu bekommen ist keine Kunst. Die Kunst liegt darin, die richtigen Besucher auf Ihre Website zu bringen.

Teilen Sie diese Ziele natürlich auch Ihrer Internetagentur mit und prüfen Sie immer wieder, ob Ihre Maßnahmen auf diese Ziele einzahlen.

Diese Ziele können übrigens auch in Unterziele gegliedert werden. Ein Unterziel, um beispielsweise 20 % mehr Anfragen zu generieren, wäre eine Steigerung der eindeutigen Besuche oder ein 50 % Anstieg der Besuche der Kontaktseite.

Logo mit Unternehmensfarbe im Hintergrund
Gutes Design ist viel mehr als nur eine schöne Optik

Das Design Ihrer neuen Unternehmenswebsite

Langsam wird es konkret. Die Inhalte und die Menüstruktur Ihrer Internetseite stehen, auch die Zielgruppe und die konkreten Ziele Ihrer Seite sind definiert, jetzt geht’s an das Design.

Beim Webdesign braucht es Fachwissen und Erfahrung für einen erfolgreichen Relaunch

Und hier ist es jetzt wirklich vorbei mit "selbst machen". Überlassen Sie als Webseitenbetreiber bei einer professionellen Homepage bzw. deren Relaunch die Gestaltung einer erfahrenen Webagentur oder Internetagentur. Beim Design, oder besser gesagt dem Redesign, geht es um so viel mehr als nur eine schöne Optik. Eine Firmenwebseite ist ein Benutzer-Interface und muss auch als solches verstanden werden. Ein Google-Nutzer entscheidet binnen weniger Hundertstel, ob er auf Ihrer Seite bleibt oder nicht. Egal ob er auf einer Unterseite mit Verlinkungen oder der Startseite die Website betrifft, in diesem Augenblick gilt es zu überzeugen. Das ist etwas völliges anderes als die Gestaltung einer Broschüre, eines Flyers oder einer Präsentation. Im Regelfall ist die Broschüre des Mitbewerbers keine Fingerbewegung entfernt und der Nutzer setzt sich ganz anders mit diesen Medien auseinander.

Eine Website muss auf den ersten Blick überzeugen. Sie muss intuitiv in der Bedienung sein und auch das Redesign sollte auf die Ziele Ihrer Website einzahlen. Sie wünschen sich mehr wiederkehrende Benutzer? Dann sollte Ihr Design sofort vermitteln, warum sich der erneute Besuch der Website für den Nutzer lohnt und welche Inhalte immer wieder aktualisiert werden.

Sie wünschen sich mehr Anfragen? Dann muss auch das Design professionell auf eine höchstmögliche User Experience ausgerichtet sein. Das englische Fachwort heißt nichts anderes, als dass Ihre Website möglichst einfach und intuitiv bedienbar sein muss. Möchten Sie mehr Anfragen, müssen also die Formulare optimiert werden. Ein oranger "Absenden" Button mag vielleicht zum Design Ihres Unternehmens passen, jedoch funktioniert er in der Praxis aber wahrscheinlich schlechter als grüner Button mit der Beschriftung "Sicher absenden".

Um ein Webdesign erstellen zu können, braucht man fundierte Kenntnisse im Webdesign und viel Erfahrung. Wenn Sie Ihr Webprojekt von Ihrer normalen Werbeagentur konzipieren und gestalten lassen, fragen Sie diese bitte immer nach deren Erfahrungen, Referenzen und deren Wissensstand. Wie gesagt, ist es etwas völlig anderes, eine tolle Broschüre zu gestalten im Vergleich zu einer Website. Gute Internetagenturen erkennen Sie übrigens oft leicht an deren eigener Website. Ist diese gestaltungstechnisch optimiert und finden Sie sich sofort zurecht, ist das ein erstes gutes Zeichen, dass Sie den richtigen Partner an Ihrer Seite haben. Fragt Ihre Agentur Sie jedoch nach einer Gestaltungsvorlage oder einem Template, das Sie auswählen sollen, dann werden Sie bitte skeptisch. Keine Gestaltungsvorlage der Welt kann auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sein und auf Ihre spezifischen Ziele bzw. Ihr klar definiertes Hauptziel einzahlen. Solche Vorlagen sind maximal dann in Ordnung, wenn Ihre Website in Ihrer Akquise eine untergeordnete Rolle spielt oder das Budget sehr begrenzt ist.

Mitarbeiter der Werbeagentur dreibein aus Cham präsentiert ein Wireframe
Professionelles Design braucht Fachwissen, Erfahrung und viel Leidenschaft

Responsive Layout und schnelle Ladezeiten sind Pflicht beim Relaunch Ihrer Websiteetauftritt

Dass eine Homepage auch auf mobilen Endgeräten funktionieren sollte, müssen wir Ihnen als Webseitenbetreiber wahrscheinlich nicht mehr erklären. Die mobile Internetnutzung hat in den letzten Jahren enorm zugenommen und man kann auch keinesfalls mehr sagen, dass das B2B Geschäft noch größtenteils am Desktop stattfindet. Auch hier werden abends noch Informationen gegoogelt oder Lieferanten gesucht. Der Begriff responsive Webdesign bezeichnet aber nicht nur die Umsetzung Ihrer Firmenwebsite auf Smartphones. Der Begriff für sich genommen heißt, dass die Webseite auf das Endgerät reagiert, gewissermaßen darauf "antwortet".

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Eine Website muss heutzutage schnell geladen sein, ansonsten verlieren Sie wichtige Besucher

Responsive Design heißt nicht nur "Smartphone"

Responsive ist so viel mehr als nur eine kleine Darstellung der Website. Bei einem Smartphone muss beispielsweise die Ladezeit beachtet werden, aber auch das kleinere Display, auf dem Schriften größer dargestellt werden müssen, damit diese auch im Gehen gelesen werden können. Auch extrem große Displays und höchst unterschiedliche Formate müssen berücksichtigt werden. Monitore mit einer Größe von über 30 Zoll sind keine Seltenheit mehr auf den Schreibtischen der Büros. Hier muss man dafür sorgen, dass eine Website nicht verloren wirkt und den zur Verfügung stehenden Platz bestens nutzt, ohne dass darunter die Nutzererfahrung leidet. Auch das hochauflösende Hochformat wird immer wichtiger. Typische Geräte hier sind große Tablets wie das iPad Pro oder das Microsoft Surface. Aber auch das Surfen in Fahrzeugen wie Teslas eingebautem Browser wird immer "normaler" und taucht bereits jetzt als eigener Punkt in der Auswertung von vielen Analysedaten von Webseiten auf.

Eine gute Internetagentur weiß bei einem Relaunch um diese Herausforderungen und sorgt von Anfang an für eine perfekte Umsetzung. Bilder werden nicht nur im Browser kleiner dargestellt, sondern bereits von der Website passend für das Endgerät und dessen Verbindungsgeschwindigkeit ausgeliefert. So wird die Ladezeit und gleichzeitig die Nutzererfahrung beim Relaunch optimiert.

Übrigens empfehlen wir zum Test der Ladezeit die Google Page Speed Insights . Mit diesem kostenfreien Tool können Sie einfach und schnell die Ladezeit Ihrer Website analysieren. Diese Ladezeiten rücken 2021 umso mehr in den Fokus. Mit den Core-Web-Vitals veröffentlicht der Suchmaschinen-Riese drei neue Kennzahlen, die in Zukunft über den Erfolg einer Webseite entscheiden werden. Wenn Ihre aktuelle Website diese Zahlen noch nicht erfüllt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Relaunch gekommen.

Auch hier ein guter Tipp für Sie als Webseitenbetreiber, wenn Sie sich für eine Internetagentur entscheiden. Lassen Sie doch einfach mal deren Website über das Google Page Speed Insights analysieren oder eine der letzten Webseiten, die diese veröffentlicht haben. So erhalten Sie schnell einen Eindruck der Qualität der Arbeit und können bei der Auftragsvergabe Ihres Relaunches Äpfel mit Äpfeln vergleichen.

Baukasten-Systeme haben oft Probleme mit der Ladezeit

Wenn Sie sich für eine Baukasten-Lösung entscheiden für den Relaunch Ihrer Website, hängt auch viel von Ihrer eigenen Vorarbeit ab z.B. inwieweit Bilder verkleinert und komprimiert werden. Machen Sie sich hierzu bitte Gedanken und überlegen Sie konzentriert, welche Inhalte nötig sind, wie diese auf den verschiedenen Endgeräten, die für Ihre Zielgruppe wichtig sind, dargestellt werden und lassen Sie sich hierzu beraten. Legen Sie insbesondere auf die Schnelligkeit bzw. die Ladezeit einen hohen Stellenwert. Auch das Hosting Ihrer Homepage kann für eine langsame bzw. schnelle Ladezeit sorgen. Nutzen Sie deshalb einen Relaunch Ihrer Website auch, um das Hosting zu überprüfen. Die Technik verbessert sich hier ständig und wird immer performanter und gleichzeitig trotzdem auch günstiger.

Besonders interessant ist dabei der Vergleich aus dem September 2020 vom SEO-Tool Anbieter "Sistrix". Dieser hat 18,5 Millionen verschiedene Domains analysiert und dabei herausgefunden, dass WIX zu den langsamsten Systemen am Markt gehört. Grundsätzlich kommt es bei jedem System darauf an, wie man es nutzt und konfiguriert, dennoch sollte man sich immer überlegen, wie wichtig die Ladezeit für die eigene Seite ist und sich aufgrund dessen für eine adäquate technische Lösung entscheiden. Die Studie von Sistrix finden Sie hier .

Sichern der Daten im Tresor
Mit den Daten Ihrer Kunden müssen Sie sicher und verantwortungsvoll umgehen

Datenschutz und die DSGVO bei Ihrer Internetpräsenz

Puh, ein großes Thema, aber offen gesagt hilft es nicht, das Thema zu vermeiden, denn Sie kommen nicht um die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten - und dazu gehört nun einmal die DSGVO - herum.

Wichtig ist vor allem eins: Machen Sie sich Gedanken zum Tracking und der Analyse Ihrer Website. In unserem Seminar zum “Sterben der Cookies” geben wir Ihnen zahlreiche Informationen rund um das Thema Webtracking und was noch erlaubt ist bzw. was nur mehr mit aktiver Zustimmung des Nutzers erlaubt ist. Das vollständige Webinar können Sie hier anfordern.

Eins sei aber vorweggenommen, das vollständig anonymisierte Tracking, bei dem keinerlei persönliche Daten erhoben werden und keine Rückschlüsse durch ein Pseudonym auf einen wiederkehrenden Nutzer möglich sind, ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels auch ohne aktive Zustimmung des Nutzers möglich.

Wenn Ihre Website Cookies setzt, seien Sie sich darüber bewusst, dass nur technisch notwendige Cookies ohne aktive Zustimmung des Nutzers erfolgen dürfen. Dazu gehören z.B. die sogenannten Session-Cookies, über welchen eine Website beispielsweise nachvollziehen kann, welcher Warenkorb zu welchem Benutzer gehört. Marketing oder Tracking Cookies wie z.B. der Facebook-Pixel oder der LinkedIn Pixel benötigen auf jeden Fall die aktive Zustimmung eines Nutzers.

Bei der Datenschutzerklärung müssen auch Prozesse beschrieben werden

Beim Erstellen Ihrer Homepage sollten Sie außerdem die Aktualität Ihrer Datenschutzerklärung auf den Prüfstand stellen. Ist diese noch auf Höhe der Zeit und enthält sie alle neuen Prozesse, die mit dem Relaunch der Website evtl. sogar erst eingeführt werden. Wichtig: Eine rechtlich sichere Auskunft zu Ihrer Datenschutzerklärung kann Ihnen nur ein Anwalt oder ein zertifizierter Datenschutzbeauftragter geben. Online Generatoren sind für kleine Websites eine tolle Sache, sollten aber nicht als Ersatz für einen Datenschutzbeauftragten dienen. Bei der Erklärung geht es nämlich oft um viel mehr als den bloßen Text. Wichtig sind beispielsweise auch die Prozesse hinter Ihrer Homepage. So müssen gesammelte Bewerbungen in regelmäßigen Abständen auch wieder gelöscht werden. Dies nur in den Text zu schreiben, würde natürlich die Anforderung, die sich aus der Löschpflicht ergibt, nicht umsetzen.

Auch Drittanbieter sollten in die Überlegungen zum Datenschutz einbezogen werden. Das Webhosting ist ein wichtiger Punkt zur Umsetzung der DSGVO. Achten Sie auf einen Anbieter, der idealerweise seinen Server-Standort innerhalb Deutschlands hat und prüfen Sie, ob sich dieser an Datenschutzstandards hält. Bei professionellen Webhostinganbietern kann beispielsweise eingestellt werden, welche Logs der Server macht, damit auch hier nicht versehentlich personenbezogene Daten gespeichert werden.

Dass die DSGVO ein Thema ist, das für wenig Spaß sorgt, ist beim Relaunch einer Website allen Beteiligten klar, dennoch sollten Sie das Thema ernst nehmen und es von Anfang an in die Planung Ihrer Seite einfließen lassen.

Suchmaschinenoptimierung und was Sie wissen sollten

Die Suchmaschinenoptimierung, oft auch SEO (Search Engine Optimization) genannt, ist die Optimierung Ihrer Website für Suchmaschinen. Schließlich möchten Sie auch bei gewissen Suchbegriffen, den sogenannten Keywords, gefunden werden und vor Ihren Mitbewerbern stehen. Eine Website muss sich am Schluss immer an Ihrer Auffindbarkeit in den Suchmaschinen messen lassen. Dabei ist ganz klar zu sagen: Suchmaschinen lassen sich nicht mehr an der Nase herumführen. Vor einigen Jahren war es noch üblich, dass man mit Tricks wie weißer Schrift auf weißem Grund gearbeitet hat, um Texte in seine Website einzufügen, die für den Nutzer unsichtbar waren, den Suchmaschinen aber suggerierten, dass es auf der Webseite Inhalte gäbe, die für den Nutzer relevant seien.

Tricks funktionieren bei der Suchmaschinenoptimierung nicht mehr

Diese Zeiten sind längst vorbei und mit künstlicher Intelligenz haben die Suchmaschinen einen gewaltigen Hebel in der Hand, um diesen Maßnahmen einen Riegel vorzuschieben. Dabei ist SEO kein Hexenwerk, wenn man sich überlegt, was Suchmaschinen eigentlich erreichen wollen. Sie wollen dem Suchenden die beste und umfangreichste Antwort auf seine Frage liefern. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass für zahlreiche Suchanfragen Wikipedia auf Platz eins steht.

Was müssen Sie also tun, um mit Ihrer Website auf Platz eins der Suchmaschinen zu stehen? Ganz einfach, Sie müssen dem Nutzer die beste und umfangreichste Antwort auf eine Frage liefern. Das klingt kompliziert, ist es aber oft nicht. Dieser Blogartikel hat beispielsweise genau dieses Ziel. Wir wollen einem Nutzer, der sich zur Erstellung oder zum Relaunch seiner Homepage informieren will, die beste Antwort auf seine Frage liefern, die er im Internet finden kann. Natürlich gibt es nebenher noch weitere Tipps, die man beachten sollte. Wir arbeiten in der Praxis gerne mit Tools, die den Fortschritt unserer Maßnahmen überprüfen oder mit Tools, die unsere Texte auf deren Inhalt überprüfen und uns anzeigen, wie kompliziert dieser geschrieben ist oder wie viele Füllwörter er enthält. Gerne arbeiten wir aber auch mit Landingpages, um gewisse Nutzer mit einem speziellen Fachthema auf einer Unterseite perfekt abzuholen. Diese wird aber nicht als Optimierungsmaßnahme im Rahmen des Redesigns umgesetzt, sondern sie wird auch intern verlinkt, um eine bestmögliche Nutzererfahrung zu gewährleisten.

Eine gezielte Analyse aller vorhanden Links gehört übrigens auch zu einem perfekt organisierten Webprojekt. Es gilt, frühzeitig ein Konzept für die Weiterleitungen der Links zu erstellen, damit alte Backlinks auch in Zukunft den Nutzer zu den gewünschten Inhalten führt und der Nutzer keinen Fehler vorfindet. Diese Weiterleitungen können simpel in einem Excel-Dokument erfasst werden. Wichtig ist, dass Sie dies als Teil des Relaunches einplanen.

Lassen Sie den Ist-Stand Ihrer Website analysieren

Lassen Sie sich hierzu im Idealfall von Ihrer Internetagentur beraten. Analysieren Sie vor der Überarbeitung Ihrer Homepage auch den aktuellen Ist-Stand. Tools wie XOVI, Sistrix, SEMrush und Co. sollte eine professionelle Agentur immer im Einsatz haben, um die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung auswerten zu können. Lassen Sie sich von Ihrer Agentur am Anfang eines Projekts immer eine Analyse der aktuell rankenden Keywords geben und vergleichen Sie diese mit dem Ranking derselben Keywords nach der Neuerstellung. Dabei ist es aber nicht wichtig, mit beliebigen Wörtern gut zu ranken. Für Sie wichtig sind die sogenannten Fokus-Keywords, also die Suchbegriffe, die Ihre Kunden eingeben und dadurch später einen Auftrag platzieren. So kann ein Suchbegriff einen extrem hohen Wettbewerb haben, Ihnen aber trotzdem keinen einzigen Auftrag bringen, weil die Intention der Nutzer evtl. oft eine Recherche ist. Sie brauchen die Suchbegriffe, deren Hintergrund eine Aktion ist. Was würde beispielsweise ein Einkäufer googeln, wenn er einen Hersteller für Produkt XY googelt. Was würde im Gegensatz dazu ein Student googeln, der sich zum selben Produkt nur im Rahmen seines Studiums informieren möchte.

Rund um das Thema SEO gibt es noch Hunderte anderer Tipps, die man oft liest. Um es direkt zu sagen, sind viele dieser Tipps zwar immer noch richtig und aktuell, aber viele Homepage-Systeme, aber auch Baukästen beachten diese bereits. Eine sogenannte sprechende URL, also eine Web-Adresse, die keine kryptische Zeichenfolge enthält, sondern wie in diesem Blog die Überschrift des Artikels, muss in den allermeisten Systemen nicht mehr konfiguriert werden. Solch eine Anpassung gehört zum Standard. Mittels kostenfreier SEO Tools können Sie viele dieser Maßnahmen und technischen Standards mittels eines Klicks überprüfen. Der SEO Check von "seobility" liefert einen sehr guten Eindruck von den Verbesserungsmöglichkeiten auf Ihren Seiten. Im Vergleich zur Wirksamkeit der Inhalte sind diese technischen Optimierungen aber auf jeden Fall untergeordnet. Diese Erfahrung haben Sie bestimmt auch schon gemacht, wenn Sie bei der Suche zu einem Begriff auf eine Website gestoßen sind, die aussah, als hätte man sie in den 90er gestaltet und programmiert. Warum diese Seiten oft noch sehr gut ranken, ist schnell erklärt. Sie haben oft einen sehr guten und umfangreichen Inhalt.

Die Suchmaschinenoptimierung sollte bei den Überlegungen zu den Inhalten Ihrer Homepage einen großen Standpunkt innerhalb Ihres Projekts einnehmen. Bitte gehen Sie das Thema nicht erst an, wenn die Website online ist und Sie merken, dass plötzlich viel weniger Anfragen über Ihre Homepage generiert werden als noch mit der Vorgängerseite.

Was sollten Sie bei den Inhalten Ihrer neuen Firmenwebsite beachten?

Sie haben jetzt viel gelesen zur Zielgruppe und zur Suchmaschinenoptimierung. Eventuell können Sie sich die Antwort auf diese Frage schon selbst geben. Es gibt genau zwei Dinge, die bei den Inhalten Ihrer Homepage wichtiger sind als alles andere.

Notebook steht auf dem Besprechungstisch der Werbeagentur dreibein
Ein guter Anhaltspunkt für relevante Inhalte sind immer die Auswertungen der bestehenden Website

Was sucht der Nutzer auf meiner Seite? Was ist seine Intention?

Versetzen Sie sich in den Kopf Ihrer Kunden oder noch einfacher, fragen Sie Ihre Kunden ganz direkt. Was sucht Ihr Kunde auf der Website und stellen Sie diese Inhalte klar in den Fokus. Die Intention kann höchst unterschiedlich sein. Eins sollten Sie aber dabei nie: von sich auf andere schließen. Nur weil Sie sich beispielsweise oft für die Historie eines Unternehmens interessieren, heißt dies noch lange nicht, dass es Ihren Kunden auf Ihrer Homepage genauso geht. Wenn Sie bereits eine Website mit einem bestehenden Tracking haben, können Sie dies bequem nutzen, um auszuwerten, welche Seiten besonders häufig und besonders lange von den Nutzern angesehen werden.

Geben Sie Ihrem Vertrieb auch die Hausaufgabe mit auf den Weg bei persönlichen Terminen bei Neukunden direkt zu fragen, welche Inhalte beim Relaunch Ihrer Website besondere Beachtung finden sollten. Das schlägt zwei Fliegen mit einer Klatsche. Zum einen bekommen Sie fundierte Aussagen von genau der Zielgruppe, die Sie später auch erreichen wollen und zum anderen beteiligen Sie Neukunden an der Entstehung des Inhalts Ihrer neuen Website. Ernster kann sich ein neuer Kunde kaum genommen fühlen, als wenn er aktiv darüber mitentscheiden darf, was Sie in Zukunft auf Ihrer Homepage veröffentlichen.

Mitarbeiter liest eine Fachmagzin
Was möchte der Nutzer auf Ihrer Website lesen? Was sucht er? Bieten Sie ihm die Antworten auf seine Fragen und Sie haben einen wiederkehrenden Nutzer.

Wie möchte ich mich als Unternehmen positionieren?

Neben der Frage nach der Suchintention Ihrer Nutzer ist aber die Frage nach Ihrer Positionierung wichtig. Wie wollen Sie als Marke gesehen werden? Welche Werte vertreten Sie? Welche Vision wollen Sie verwirklichen?

Neben allen faktischen Themen sollte eine Website trotzdem immer IHRE Website sein. Sie sollte nicht austauschbar sein und durch das Tauschen des Logos und der Farben sofort für Ihren Mitbewerber funktionieren. Die Homepage ist das zentrale Element Ihrer digitalen Sichtbarkeit. Ihr Outfit in einer digitalen Welt, wenn man so will. Sorgen Sie dafür, dass dieses Outfit Sie und Ihre Werte auch ausstrahlt. Um solche Punkte zu erarbeiten, lohnt sich oft ein interner Workshop. Dieser kann wahlweise mit Ihren Mitarbeitern durchgeführt werden oder mit einer Agentur, welche den Workshop moderiert und die Ergebnisse mit viel Erfahrung erarbeitet. Was dafür vorher schon erarbeitet sein muss, sind logischerweise Ihre Markenwerte, die Ihr Unternehmen vertritt.


Geben Sie der Startseite Ihrer Homepage bitte keinen übertriebenen Stellenwert. Oft konzentriert man sich bei einem Relaunch zum großen Teil auf die Inhalte und das Design der Startseite. Diese ist wichtig, keine Frage, doch ein Nutzer, der über eine Suchmaschine auf Sie stößt, steigt im Regelfall nicht über die Startseite, sondern über eine Unterseite ein. Deshalb muss diese für sich genommen den Nutzer auch überzeugen können und das geht nur durch hervorragend aufbereitete und durchdachte Inhalte.


Der Spruch “Content is King” stammt übrigens von Bill Gates aus dem Jahr 1996. Noch mehr Informationen rund um das Thema Inhalt finden Sie hier .

Das Hosting Ihrer neuen Website

Ein Relaunch ist immer ein guter Zeitpunkt, um sich über das Webhosting Ihrer Homepage Gedanken zu machen. Technik wird immer schneller und gleichzeitig günstiger. Gerade bei Festplatten hat man diesen Trend die letzten Jahre sehr gut beobachten können. Sie wurden zuerst immer größer und boten mehr und mehr Speicherplatz. Mit der Einführung der SSD kam plötzlich sogar ein alternatives Speichermedium hinzu, das auch immer größer und gleichzeitig günstiger wurde. Bei einem Webhosting ist es nicht anders. Klassischerweise hat ein alter Server noch Festplatten verbaut, wie man es aus seinem PC noch vor einigen Jahren kannte. Solch eine Festplatte ist alleine schon durch seine Mechanik beschränkt in seiner Schnelligkeit. Moderne SSDs sind im Webhosting wesentlich schneller und ermöglichen bessere Ladezeiten. Dadurch, dass diese auch im Preis immer günstiger werden, halten diese auch in das Webhosting Einzug bzw. sind bei neuen Hosting-Verträgen oft schon Standard.

Unsere Empfehlung bei einem Relaunch ist, dass Sie Ihr Webhosting zu diesem Anlass prüfen. Ist der Vertrag noch zeitgemäß und die enthaltene Leistung noch konkurrenzfähig? Fragen Sie gerne auch bei Ihrem Hoster an, ob es Upgrades gibt für Ihr Webhosting. Auch bietet sich ein Relaunch immer gut an, um Altlasten zu beseitigen. Ein Server kann aufgeräumt werden, das E-Mail Hosting kann überdacht werden. Eventuell verbindet man die neue Website gleich mit einem Umstieg auf Office 365 oder Googles Workspace. Wie bei einer Renovierung in den heimischen vier Wänden lohnt es sich oft, bei einer Baustelle gleich mehrere Herausforderungen anzugehen.

Pflege, Wartung und Support Ihres CMS Systems

Wann ist meine Homepage fertig? Ganz einfach: Nie! Eine gute Webseite entwickelt sich immer weiter. Durch ständige Analyse und die Daten, welche Inhalte beliebt sind und welche nicht, erhalten Sie am laufenden Band Informationen darüber, was Ihre Nutzer interessiert. So lassen sich Inhalte immer weiter auf die Kunden optimieren. Sie müssen das übrigens nicht machen, aber in der Welt des Internets können Sie sich über eines sicher sein. Sie sind innerhalb von Sekunden vergleichbar und ein Mitbewerber am Markt wird genau diese Optimierungen mit Sicherheit machen. Junge und findige Start-ups, die begriffen haben, wie wichtig die digitale Sichtbarkeit ist, greifen gerade im Web zunehmend etablierte Unternehmen an. Die oft sehr langsamen und zähen Entscheidungsprozesse in großen Organisationen sind gerade für die Schnelligkeit, die man im digitalen Bereich benötigt, Gift.

Ein Relaunch bietet sich deshalb immer an, bestehende Prozesse rund um Ihre neue Homepage kritisch zu betrachten und bei Bedarf zu überarbeiten. Hier einige Fragen, die Sie sich dazu stellen können:

  • Wer schreibt aktuelle News?
  • Wer gibt diese final frei?
  • Wie viele Entscheider gibt es, die Inhalte freigeben?
  • Sind diese Entscheider mit dem Inhaltskonzept, aber auch der Suchmaschinenoptimierung und dem Content Marketing vertraut?
  • Wer überprüft in welchen Abständen, ob die Ziele Ihrer Website auch erreicht werden?
  • Wer entscheidet in Krisensituation, welche Inhalte veröffentlicht werden?
  • Wer kümmert sich in welchen Abständen um die Auswertung der Analysedaten Ihrer Website?
  • Welche Abteilung kümmert sich um welche Inhalte?

Sich diese Fragen vor einem Relaunch zu stellen, ergibt Sinn, da man einige Prozesse bereits in ein CMS-System integrieren kann. So können verschiedene Abteilungen gleich Zugriff auf beschränkte Bereiche haben oder Freigabestrukturen können direkt in der Website umgesetzt werden. Teilen Sie diese Anforderungen Ihrer Agentur möglichst am Anfang des Website-Projekts mit, damit diese Ihre Prozesse auch gleich implementieren kann.

Fazit zum Relaunch einer Website

Eine Website ist kein leichtes Unterfangen, das man mal eben nebenbei stemmen kann. Hierfür muss man sich als Webseitenbetreiber konzentriert Zeit nehmen und diverse Punkte vorab im Unternehmen erarbeiten. Eine Homepage wird als digitaler Vertriebskanal nicht erst seiner Corona immer wichtiger. Sie gilt als das wichtigste Aushängeschild moderner Unternehmen. Bewerber nutzen Website als Hauptinformationsquelle. Legen Sie großen Wert auf die Strategie beim Relaunch Ihrer Website. Gerne helfen wir Ihnen dabei. Kontaktieren Sie uns und fragen Sie Ihren Website-Relaunch bei der Agentur dreibein an.

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Geschrieben von
Florian Werner