Wie Adidas auf die Liste unserer Referenzkunden kam


Es kommt immer wieder vor, dass Kunden explizit von einem Mitarbeiter betreut werden möchten, weil dieser z.B. in der Branche viel Erfahrung hat. Doch für diesen Auftrag konnte es bei uns nur einen geben, unseren Prokuristen Tobias. Tobias ist nicht nur von Anfang an ein Mitarbeiter bei dreibein, sondern seit 2017 auch in der Geschäftsführung vertreten. Als gelernter Mediengestalter gehörte Fotografie nicht nur zu seiner Ausbildung, sondern wurde schnell auch zu einer absoluten Passion. Ganz nebenbei ist er als Digital Native im sozialen Netzwerk Instagram engagiert und startete vor einiger Zeit einen Instagram Channel. 

Tobias, welchen Channel hast du gestartet und welchen Content kreierst du dort?

Begonnen hat es Ende 2016. Da kam’ ich auf die Idee, mein neues Hobby - die Sneaker - in einen extra Instagram-Account auszulagern und so entstand @hypetobs. Dort poste ich Fotos und Videos rund um Schuhe. Hört sich im ersten Moment vielleicht etwas komisch an, aber macht ordentlich Spaß!

Wie kam es zur Verbindung zwischen dir und Adidas?

Da Adidas meine persönliche Lieblingsmarke ist, habe ich natürlich auch viele Fotos von Sneakern mit den drei Streifen gemacht. Nach unzähligen Reposts von großen Seiten wie Highsnobiety oder Hypebeast wurde auch irgendwann einmal Adidas darauf aufmerksam und ich wurde in deren Influencer-Liste mit aufgenommen.

Wieso steht denn jetzt plötzlich Adidas auf der Referenzliste von dreibein?

Ohne die Agentur und die Unterstützung des Teams könnte ich den Account gar nicht mit der vollen Leidenschaft betreiben. So kam mein Ansprechpartner von Adidas Anfang 2019 auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht das alleinige Gesicht der neuen #SUPERCOURT-Kampagne sein möchte. Da war für mich klar: Jetzt oder nie! Aber dazu benötigte ich natürlich auch die Hilfe der Agentur in Sachen Equipment, Zeitplanung und selbstverständlich auch ehrliche Meinungen.

Wie lief die Kampagne ab?

Die Kampagne lief folgendermaßen ab: Nach dem Anruf gab es die Woche drauf ein kurzes Telefonmeeting mit den Agenturen und Verantwortlichen der Kampagne. Dort wurden die Voraussetzungen, Ideen und auch die anstehenden Termine besprochen. Daraufhin wurde mir der bis dato unveröffentlichte Schuh zugeschickt, ich durfte Fotos und Videos erstellen, flog dann nach Berlin und wir haben die letzten Sequenzen fertiggestellt. Nach ca. 2-3 Wochen wurden mir dann die finalen Grafiken und Videos zur Review zugesandt und nachdem ich das abgesegnet hatte, wurden die Banner und Plakate gedruckt, Werbeanzeigen und Social Media-Postings erstellt und ausgespielt und ja, was soll man sagen: Seit Mitte Juli läuft deutschlandweit meine Anzeige und mein Gesicht hängt in ganz Berlin!

Ist eine weitere Zusammenarbeit geplant?

Auf jeden Fall. Ich habe sehr nette und zuverlässige Menschen bei Adidas kennengelernt, die auch zu Freunden wurden. Wir unterstützen uns gegenseitig und treffen uns immer mal wieder für Shootings in Herzogenaurach. Und solange der Content weiterhin gut bleibt, könnte ich mir vorstellen, dass wir in Zukunft sicherlich weiter gut zusammenarbeiten.

Wie sieht für dich die Zukunft der Sozialen Medien aus?

Die Zukunft der Sozialen Medien wird schwierig, sehr schwierig. Jeder will mehr Follower, mehr Likes oder mehr Klicks auf seine Posts bekommen, es wird hinten und vorne nur noch getrickst und ca. Jeder zweite fühlt sich als Influencer und möchte Sachen verkaufen und dadurch gesponsert werden. Wenn man sich dieses Szenario einmal im Hinterkopf behält, dann versteht man auch, warum Instagram nun bereits testet, die Likes der Posts zu verstecken und nicht mehr öffentlich anzuzeigen. „Normale Leute“ (auch wenn sich dieser Begriff etwas dämlich anhört) verlieren aktuell immer mehr die Lust darauf, etwas ins Netz zu stellen, da Sie sich schlechter fühlen als Dagibee und Co. Ich denke, der Facebook-Konzern und die vielen kleineren Sozialen Netzwerke sollten nun etwas tun, damit sich diese Plattformen nicht noch weiter in Werbeplattformen verwandeln. Es soll wieder Spaß machen, Fotos zu schießen und diese Leuten zu zeigen. Und das versuche ich jeden Tag auf’s Neue zu zeigen.

Sneak Peak, was plant dreibein für seine Kunden im Punkt Social Media?

Wir haben da was ganz tolles geplant, wo ich mir sicher bin, dass es unseren Kunden gefallen wird. Wir werden eine neue Mitarbeiterin bekommen, die sich in Zukunft ausschließlich um den Social Media-Bereich kümmern wird. Mehr dazu bald!