Wie verbessert man die Öffnungsrate von Newslettern

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Zu Allererst stellt sich die Frage, was die Öffnungsrate genau ist. Dies ist einfach zu definieren, denn es sind hierfür nur zwei Werte ausschlaggebend. Die Öffnungsrate entspricht den geöffneten Mails geteilt durch die gesendeten Mails. Haben Sie z.B. 10.000 Newsletter versendet und 1.000 wurden geöffnet, entspricht dies einer Öffnungsrate von 0,1 also 10%.

Wichtig ist hierbei, dass die Anzahl der versendeten Mails der Anzahl entspricht, die auch wirklich beim Empfänger ankamen. Hard Bounces, also nicht zustellbare Mails, gehören hier nicht dazu und sollten von jedem guten E-Mail-Newsletter-Dienst automatisch für den erneuten Versand gesperrt werden.

Öffnungsrate - Es kommt darauf an …

Fangen wir zuerst mit der schlechten Nachricht an. Bei der Öffnungsrate kommt es stark auf viele Faktoren an. Ein allgemein gültiger Wert, an dem Sie Ihre Mails messen können, existiert nicht und hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:

  • Größe des Newsletter-Verteilers
  • Häufigkeit des Newsletters
  • Privat- oder Geschäftskunden-Newsletter
  • Branche
  • uvm.

Idealerweise vergleichen Sie Ihre Öffnungsrate immer mit den durchschnittlichen Öffnungsraten Ihrer Branche, damit Ihnen das möglich ist, haben wir hier eine Liste für Sie. Wichtig sollte natürlich nicht nur sein, wie Sie gegen Ihre Mitbewerber abschneiden, sondern auch, wie Sie im Vergleich zur letzten Kampagne abschneiden, um immer bessere und für Ihre Zielgruppe interessantere Newsletter-Kampagnen zu versenden.

Was entscheidet darüber, ob eine E-Mail geöffnet wird?

Die Öffnungsrate hängt bei allen E-Mail Programmen von den immer gleichen drei Faktoren ab:

  • Absender Name
  • Betreff
  • Pre-Header (erster Text im Newsletter)

Das Gute daran ist, all diese drei Faktoren können Sie selbst beeinflussen.

Beim Absender Namen kommt es darauf an, Vertrauen aufzubauen. Idealerweise haben Sie den immer gleichen Absender in Ihren E-Mail Newslettern und bauen sich durch hochwertige Inhalte Vertrauen auf. Zerstören Sie dieses Vertrauen der Empfänger bitte nicht durch plötzliche Werbemails. Muss dies unbedingt sein, könnten Sie dies z.B. über einen anderen Absender Namen realisieren. 

Der Betreff sollte den Leser neugierig machen und ihn zum Öffnen der Mail verleiten. Beachten Sie unbedingt, dass der Betreff nur zum Öffnen verleiten, aber nicht den Inhalt des Newsletters bereits verkaufen soll. Emojis haben sich für die Öffnungsrate als äußerst effektiv erwiesen, da Sie aus der Masse an E-Mails (noch) herausstechen und Emotionen vermitteln können. Verwenden Sie generell emotionale oder sehr starke Wörter in Ihren Betreffzeilen, um die Öffnungsrate zu erhöhen. Dies könnten z.B. folgende Wörter sein:

  • magisch
  • attraktiv
  • aufsehenerregend
  • außergewöhnlich
  • authentisch
  • ultimativ
  • unendlich
  • überlegen
  • großzügig
  • gewaltig
  • profitabel
  • gewinnortientiert
  • uvm.

Der Pre-Header ist nicht in allen E-Mail Programmen sichtbar, aber in den allermeisten Systemen wird er noch vor dem Öffnen der Mail als kleine Vorschau angezeigt. Hier ist es wichtig, den Leser neugierig zu machen. Auch hier haben sich Emojis bewährt und erhöhen die Öffnungsrate wesentlich. Stimmen Sie Ihren Leser auf den Inhalt des Newsletters ein und machen Sie ihn neugierig auf den Inhalt.

Was schreibe ich rein?

Wir sind großer Fan des Inbound Marketings, bei dem man mit guten Inhalten und ohne werberischen Vordergrund den Kunden auf seine Website holt oder in seinen Newsletter. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich guter Content immer durchsetzen wird und deshalb setzen wir in unseren Newslettern auf wertvolle Tipps und Empfehlungen, die unsere Kunden weiterbringen. Dadurch erreichen wir selbst eine Öffnungsrate von meist über 50% und können uns selbst im Kopf des Kunden als Experte positionieren. Manch einer mag sich vielleicht fragen, warum wir unsere Tipps und Ratschläge so öffentlich zur Verfügung stellen, der Mitbewerber liest ja mit (einen schönen Gruß an dieser Stelle), aber kennen Sie den "Gruß aus der Küche". Natürlich würden wir niemals unsere Geheimrezepte, mit denen wir extrem erfolgreiche E-Mail-Kampagnen bei unseren Kunden fahren, hier auf die Website stellen, aber die grundsätzlichen Tipps sind für uns kein Geheimnis, sondern Wissen, das die ganze Branche nach vorne bringen kann und davon profitieren wir alle. So sollten Sie das auch sehen, sie müssen keinesfalls Ihre größten Firmengeheimnisse in Ihren Newsletter packen, aber gute Tipps für Ihre Zielgruppe sollten immer mehr Vorteile bringen, als ein Mitbewerber der evtl. mitlesen könnte.

Im Blick behalten und testen

Wichtig ist, dass Sie die Öffnungsraten im Blick behalten. Bevor Sie einen neuen Newsletter schreiben, sehen Sie sich bitte unbedingt die Öffnungsraten des letzten an und fragen Sie sich, warum dieser besser oder schlechter abgeschnitten hat als der vorherige. Versuchen Sie sich in den Kopf Ihrer Zielgruppe zu versetzen und schreiben Sie mit diesen Hintergedanken Ihren neuen Newsletter.

Testen Sie Ihre Newsletter. Der A/B Test ist ein bewährtes Tool beim Newsletterversand und wird von jeder guten Software unterstützt. Beim A/B Test wird zuerst eine bestimmte Anzahl Mails mit Inhalt A und die gleiche Anzahl Mails mit Inhalt B an eine kleine Kundengruppe geschickt. Der Newsletterinhalt, der bessere Ergebnisse liefert, wird anschließend an alle Adressaten gesendet.

 

Wir wünschen Ihnen nun ganz viel Erfolg beim Umsetzen dieser Tipps und sind bei Fragen zu konkreten Umsetzungen gerne persönlich für Sie da .